Missionsärztliche Schwestern e.V., Genossenschaft der katholischen
Hilfe für Venezuela
Sr. Maigualida, Sr. Emma und weitere Schwestern und Assoziierte unserer Gemeinschaft helfen gemeinsam mit anderen Ordensleuten in Caracas, mit taträftiger Unterstützung, im Verteilen von Hilfsgütern und in der Begleitung und Betreuung von Betroffenen.
Sr. Maigualida ist in Caracas und schreibt an uns:
Meine lieben Schwestern und Assoziierte, eine ganz herzliche Umarmung an euch alle aus Venezuela.
Zunächst möchte ich euch unseren tiefsten Dank für all eure Gebete aussprechen. Eure Nähe zu spüren, hat uns sehr viel bedeutet.
Ich bin wohlbehalten in Caracas angekommen. Es ist sehr schwer, hier zu sein und so viel Zerstörung und Tod mitanzusehen. Was uns Kraft gibt, ist unser Zusammenhalt und die enorme Solidarität, die uns alle verbindet.
Wir haben eine vorübergehende ordensübergreifende Gemeinschaft gegründet, an der die MMS, die Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis (MIC), die Passionistinnen und die Oblatinnen beteiligt sind.
Wir wohnen im Haus der MIC und nutzen es als Ausgangspunkt, um verschiedene Orte zu besuchen. Wir helfen bei der Beschaffung von Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten und bieten allein durch unsere Anwesenheit Unterstützung an; den vielen persönlichen Berichten zuzuhören, ist zutiefst bewegend und stärkt unseren Glauben.
Ich bin froh, hier zu sein, zusammen mit unseren Schwestern Emma und Carmen; ich glaube, ihnen zuzuhören, hat sowohl ihnen als auch mir sehr gutgetan. Gestern hat sich Emma einem Team angeschlossen, das einige Katastrophengebiete besucht.
Heute werden wir uns mit drei anderen Gemeinschaften – darunter die Jesuiten – zusammenschließen, um ein Gebiet zu besuchen, in dem es über 1.000 von der Katastrophe betroffene Überlebende gibt, und zu sehen, was wir tun können.
In Venezuela ereignen sich weiterhin Tragödien; gestern führten heftige Regenfälle dazu, dass mehrere Flüsse über die Ufer traten, wodurch allein durch die Überschwemmungen mehr als 5.000 Familien betroffen sind.
Diese Regenfälle betreffen Barquisimeto und die umliegenden Gebiete, in denen wir leben. Wir haben gerade zwei sehr starke Nachbeben erlebt – eines mit einer Stärke von 5,2 und das andere mit 4,5. Die Angst ist groß, doch wir versuchen, sie zu überwinden.
Bitte betet weiter für uns; dies ist eine sehr schwierige Zeit.
Sr. Maigualida MMS Venezuela
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Organisation
Die Missionsärztlichen Schwestern sind eine weltweit tätige katholische Ordensgemeinschaft, die inmitten der oft harten und ungerechten Realitäten unserer Welt immer wieder neu Gottes heilende Gegenwart entdecken und erfahrbar machen wollen.
1925 in Washington/USA von der österreichischen Ärztin Dr. Anna Dengel gegründet, sind sie seit 1958 auch in verschiedenen Städten in Deutschland tätig. Sie stellen sich besonders auf die Seite derer, die arm gemacht und an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind und am dringendsten Heilung in einem umfassenden Sinne brauchen. Sie suchen in Vernetzung mit anderen nach Antworten auf die Nöte unserer Zeit und setzen sich besonders für Menschen ein, die von Migration, Flucht, Wohnungslosigkeit, Krankheit, Behinderung oder Lebenskrisen betroffen sind.
Mit ihrem vielfältigen Engagement wollen sie Gottes bedingungslose Zuwendung zu den Menschen und dieser Welt erfahrbar werden lassen.
Missionsärztliche Schwestern e.V., Genossenschaft der katholischen
Scharnhölzstraße 37
46236 Bottrop
Ansprechpartner/in:
Sr. Mariotte Hillebrand
Telefon: 02041/7828002
mmsverwaltung@mms-de.org
http://www.missionsaerztliche-schwestern.org
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Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.