Missionsärztliche Schwestern e.V., Genossenschaft der katholischen

Hoffnung für Frauen und Mädchen in Kasiadih, Indien


Kasiadih in Nordindien war früher von Wäldern bedeckt, in denen die Adivasi (indigene Bevölkerung Indiens) in Einklang mit der Natur lebten. Doch in Folge des zunehmenden Wirtschaftswachstum Indiens verschwinden immer mehr landwirtschaftliche Nutzflächen und Wald zugunsten von Verkehrswegen und Kohleminen – mit drastischen Folgen für Mensch und Umwelt.

Wo einst Wälder und Quellen waren, finden sich nun Steinwüsten und verschmutztes Wasser. Die Menschen, von ihrem Land vertrieben, arbeiten unter harten Bedingungen für den Kohleabbau oder wandern in die Städte ab, wo sie Arbeit und Zukunft erhoffen. Auch die Gesundheitsversorgung in den Dörfern ist prekär – Unterernährung und vermeidbare Krankheiten sind Folgen der harten Lebensumstände.

Die Missionsärztlichen Schwestern in Kasiadih kennen die Sorgen und Ängste der Menschen und helfen vor Ort.

Mit ihrem Projekt „Hoffnung für Frauen und Mädchen“ wollen sie konkrete Hilfe leisten. Ziel des Projekts ist es, durch nachhaltige Bildungsangebote und konkrete Gesundheitshilfe vor Ort die Menschen in Kasiadih zu stärken, ihnen Hoffnung zu geben und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, wie ein besseres Leben möglich wird.

Schwerpunkte des Projekts:

  • Das Erlernen nachhaltiger Landwirtschaft befähigt Familien, ihren Lebensunterhalt zu verbessern.
  • Durch den Aufbau einer medizinischen Grundversorgung erhalten Kranke aus 30 Dörfern in Zukunft direkt Hilfe vor Ort. Zwei Frauen sollen hierfür eine Ausbildung in der Krankenpflege erhalten.
  • Präventive Workshops in Zusammenarbeit mit Partner*innen aus den Dörfern und Selbsthilfegruppen von Frauen ergänzen das Programm.

Wenn Sie unsere Schwestern in Kasiadih unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende!

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Infos & Kontaktdaten der

Organisation


Die Missionsärztlichen Schwestern sind eine weltweit tätige katholische Ordensgemeinschaft, die inmitten der oft harten und ungerechten Realitäten unserer Welt immer wieder neu Gottes heilende Gegenwart entdecken und erfahrbar machen wollen.

1925 in Washington/USA von der österreichischen Ärztin Dr. Anna Dengel gegründet, sind sie seit 1958 auch in verschiedenen Städten in Deutschland tätig. Sie stellen sich besonders auf die Seite derer,  die arm gemacht und an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind und am dringendsten Heilung in einem umfassenden Sinne brauchen. Sie suchen in Vernetzung mit anderen nach Antworten auf die Nöte unserer Zeit und setzen sich besonders für Menschen ein, die von Migration, Flucht, Wohnungslosigkeit, Krankheit, Behinderung oder Lebenskrisen betroffen sind.  

Mit ihrem vielfältigen Engagement wollen sie Gottes bedingungslose Zuwendung zu den Menschen und dieser Welt erfahrbar werden lassen.

Missionsärztliche Schwestern e.V., Genossenschaft der katholischen
Scharnhölzstraße 37
46236 Bottrop

Ansprechpartner/in:
Sr. Mariotte Hillebrand
Telefon: 02041/7828002

mmsverwaltung@mms-de.org
http://www.missionsaerztliche-schwestern.org

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Ein Krankenhaus für Kulmasa in Ghana

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Ein grünes Zentrum für Tororo in Uganda

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André Gide