missio Internationales Katholisches Missionswerk

Nothilfe für Familien im Libanon


Libanon: Nothilfe für Menschen auf der Flucht

Im Libanon sind Zehntausende Menschen auf der Flucht vor Bombardierungen und herannahenden israelischen Bodentruppen. Nachdem die Hisbollah-Miliz in den Krieg zwischen Israel und Iran eingetreten ist, hat Israel die Bewohner im Südlibanon und in der Bekaa-Ebene aufgefordert, die grenznahen Gebiete weiträumig zu verlassen - wieder einmal: Viele Familien waren erst vor etwa einem Jahr in ihre Dörfer zurückgekehrt, nachdem sich Israel und die Hisbollah 2024 auf eine Waffenruhe geeinigt hatten. Jetzt müssen sie wieder um ihr Leben bangen und laufen Gefahr, alles zu verlieren.  

Dutzende Menschen getötet

Auch in den südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut suchen die Menschen in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Kirchen Schutz vor Luftangriffen. Dutzende Menschen sind bereits im Bombenhagel ums Leben gekommen, nach offiziellen Angaben befinden sich darunter auch Kinder.

Unsere kirchlichen Partnerinnen und Partner vor Ort berichten von verzweifelten Menschen und chaotischen Zuständen entlang der Hauptverkehrsrouten. Sie tun alles, um die Flüchtenden mit dem Nötigsten zu versorgen und ihnen beizustehen.

Nothilfe leisten: Decken, Brennstoffe, Lebensmittel

Allein in den Gemeinden auf dem Gebiet des maronitischen Erzbistums Deir el-Ahmar in der Bekaa-Ebene kamen innerhalb weniger Tage gut 8000 Geflüchtete aus dem Süden an. „Wieder einmal sind unsere Schulen überfüllt“, berichtet Pfarrer Youhanna Naddaf, der die Hilfe vor Ort koordiniert – schon bei der letzten Fluchtwelle strandeten hier Tausende Menschen.

Wenngleich viele Gemeindemitglieder ihre Türen für die vertriebenen Familien öffnen, sind die Ressourcen begrenzt. Deshalb hat uns Bischof Hanna Rahme um Hilfe gebeten. Da die Temperaturen in den Nächten unter den Gefrierpunkt fallen, werden neben Lebensmitteln und Medikamenten auch dringend Decken und Brennstoff benötigt.

Kirche bleibt an der Seite der Menschen

Nicht alle Menschen im Südlibanon wollen fliehen und erneut ihr Hab und Gut zurücklassen. Partnerinnen und Partner aus den Grenzgebieten berichten, dass sich viele in den christlichen Gemeinden der Evakuierungsanordnung Israels verweigern.

Zahlreiche Priester haben entschieden, an der Seite dieser Menschen zu bleiben. Die Versorgungslage ist allerdings gefährdet, nicht nur wegen zerstörter Infrastruktur. „Wir befürchten, dass die Gemeinden bald belagert werden könnten und den Menschen die Lebensmittel ausgehen. Wir brauchen dringend Mehl und Brot, Medikamente, Windeln und Brennstoff“, schreibt Bischof Charbel Abdallah aus Tyros.

Bitte helfen Sie uns dabei, die Menschen möglichst schnell mit Nötigsten versorgen zu können!

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Infos & Kontaktdaten der

Organisation


Unser Ziel ist eine Welt, in der alle Menschen in Würde leben können. Bei unserer Hilfe konzentrieren wir uns auf die Wirkungsbereiche Bildung ermöglichen, Frauen stärken, Schöpfung bewahren und Glauben leben. Wir stehen fest an der Seite benachteiligter Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien und danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung.

missio Internationales Katholisches Missionswerk
Pettenkoferstrasse 26-28
80336 München

Ansprechpartner/in:
Sabine Brink
Telefon: 0895162295

s.brink@missio.de
www.missio.com

mehr über uns

Wir haben weitere

Spenden-Projekte


Für diese Organisation gibt es noch weitere Projekte, über die Sie sich hier informieren können.

Heimat für Straßenkinder

1,5 Millionen Kinder auf den Philippinen leben auf der Straße. Hier sind sie schutzlos unzähligen Gefahren ausgeliefert.

weiter

Sudan: Hilfe für Geflüchtete

Hilfe für Kriegsgeflüchtete aus dem Sudan. Im Auffanglager werden sie von unseren Partnern mit dem Nötigsten versorgt.

weiter

Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.

André Gide