Kath. Kirchengemeinde St. Marien Oberhausen

Der MEF-Kreis ist ein Sachausschuss des Gemeinderates St. Marien in Oberhausen. Die kath. Kirchengemeinde St. Marien in Oberhausen unterhält seit 1990 eine Partnerschaft mit der Misión Norte Potosí in Bolivien. Grundgedanke dieser Partnerschaft ist das Lernen voneinander und das Teilen miteinander. Menschen verschiedener Kulturen und Lebensstandards tragen in Einer Welt Verantwortung füreinander.

Die Misión Norte Potosí liegt im Norden des Departamentos Potosí in Bolivien in Höhenlagen zwischen 2500 – 5000 Metern über dem Meeresspiegel. Hier leben 80.000 Menschen, davon über 80% in extremer Armut. In einem Team mit einheimischen Kräften arbeiten hier Claretiner-Padres. Sie kümmern sich neben der pastoralen Arbeit vor allem um Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Bau und Unterhaltung von Schulen, Wohnheime für Indiokinder (Hogares Internados Campesinos), Alphabetisierungskurse und nachträglicher Erwerb von Schulabschlüssen).

Kontakt

Kath. Kirchengemeinde St. Marien Oberhausen
Martin Fey
Hausmannsfeld 8a
46047 Oberhausen

Telefon: 020874012167
E-Mail Adresse:

Internet:
https://nortepotosi.de/

Unsere Projekte

Norte Potosí

Die Misión Norte Potosí liegt im extremen Norden des Departamentos Potosí in Bolivien in Höhenlagen zwischen 2500 – 5000 Metern über dem Meeresspiegel. In dieser sehr abgelegenen Andenregion wohnen vor allem Aymara und Quechua, deren Hauptlebensgrundlagen Ackerbau und Viehzucht sind. Das Gebiet der Misión Norte Potosí umfasst die Provinzen Bilbao, Charcas und Ibanez mit insgesamt ca. 6300 km². Hier leben 80.000 Menschen, davon über 80% in extremer Armut.

Die Schulen, vor allem in den kleineren Orten, sind oft nur schlecht ausgestattet. Lehrerinnen und Lehrer sind für europäische Verhältnisse mangelhaft ausgebildet und werden selbst für bolivianische Verhältnisse schlecht bezahlt. Oft üben sie Nebentätigkeiten aus, unter denen die schulische Arbeit leidet, manchmal sogar ausfällt. In einigen Gebieten gibt es trotz gesetzlicher Schulpflicht für Kinder keine Möglichkeit zum Schulbesuch, da für den Besuch der nächstgelegenen Schule ein stundenlanger Fußweg notwendig ist. Das Schulsystem in Bolivien liegt in staatlicher Hand. In manchen Schulen findet der Unterricht nur in Spanisch statt, obwohl viele Kinder von zu Hause aus nur Quechua oder Aymara sprechen.

In dieser Situation haben die Claretiner-Padres in Norte Potosí  Hogares Internados Campesinos (Wohnheime) eingerichtet, so dass sowohl der eigentlich obligatorische Besuch bis zur 8. Klasse ermöglicht wird als aber auch der Besuch der Secundaria (Oberstufe). Mittlerweile existieren in fünf Orten der Misión Norte Potosí Hogares Campesinos: In Sakaka, San Pedro, Karipuyo, Toro-Toro und Akasio. Derzeit besuchen über 500 Kinder diese Hogares Internados Campesinos. Die Eltern zahlen ein Viertel der Kosten (24%) für die Verpflegung und Unterhaltung in der Regel in bar oder in Naturalien. Ein Teil der Lebensmittel wird über so genannte Huertos escolares (Schulgärten) erwirtschaftet, in denen u.a. auch Schweine gehalten werden. Ca. 17% wird über staatliche Zuschüsse finanziert, der Rest (59%) muss  über Spenden finanziert werden.

Pro Kind sind dies
im Jahr 300,- €
im Monat 25,- €
am Tag 0,82 €
 

Für dieses Projekt bitten wir um Ihre Unterstützung. Selbstverständlich erhalten Sie über Ihre Spende unaufgefordert eine Spendenbescheinigung, die Sie von der Steuer absetzen können.

Die gesamte Solidaritätsarbeit wird ehrenamtlich geleistet. Die Verwaltungskosten trägt die kath. Kirchengemeinde St. Marien, sodass alle Spenden direkt und ohne Abzüge nach Bolivien weitergeleitet werden können. Schwerpunktmäßig werden Wohnheime für Indiokinder in Norte Potosí finanziell unterstützt.

Muchas gracias – Yuspagara – Anchata agradeceyki – Herzlichen Dank!

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